Wie werdet Ihr klimaneutral? Die Frage fällt leicht. Tatsächlich eine ganzheitliche Klimastrategie zu entwickeln und mit Eurer Organisation zum 1,5 Grad-Ziel beizutragen, ist deutlich komplizierter. Doch erstens lohnt sich der Weg, um Eure gesellschaftliche Verantwortung einzulösen und mit Eurem Geschäftsmodell zukunftsfähig zu sein. Zweitens unterstützen wir euch dabei. 

Wir bestimmen und verstehen den CO2-Fußabdruck für Eure Produkte (Product Carbon Footprint) oder Eure gesamte Organisation (Corporate Carbon Footprint) und leiten daraus eine faktenbasierte Klimastrategie ab. Mit uns gibt es kein Greenwashing, sondern ein wissenschaftlich begründetes Klima-Management mit einem klaren Ziel: Eure Klimaneutralität. Wir finanzieren uns nicht aus der Neutralisation oder Kompensation von Produkten.

Klimabilanzierung nach klaren Standards

Euren Corporate Carbon Footprint (CCF) oder Product Carbon Footprint (PCF) bilanzieren wir für Euch nach einem von zwei üblichen Standards.

Die drei Scopes Eurer Treibhausgasemissionen

Je nachdem, welchen Standard zur Klimabilanzierung Ihr erfüllen möchtet oder müsst, bilanzieren wir Eure Treibhausgasemissionen für ein definiertes System (etwa nur einen Standort oder gleich die ganze Organisation) und ein Berichtsjahr. Für die Bilanzierung nach GHG Protocol oder ISO 14064-1 bzw. ISO 14067 erfassen wir Eure Emissionen in zwei oder drei sogenannter Scopes.

Am Ende der Bilanzierung erfolgt üblicherweise eine Validierung oder Verifizierung durch eine unabhängige Institution, bei der wir euch begleiten.

Wie Ihr Eure Treibhausgasemissionen reduziert – und wir Euch dabei unterstützen 

Auf die Bilanzierung folgt die Reduktion Eurer Treibhausgasemissionen. Ihr und wir erarbeiten dafür konkrete Zielpfade und messbare Klimaschutzmaßnahmen. Diese stehen im Einklang mit dem aktuellen IPCC Bericht und mit der Science Based Targets Initiative, also klimawissenschaftlichen Erkenntnissen, sowie Euren individuellen Rahmenbedingungen. Dazu könnten folgende Maßnahmen gehören, die wir in separaten Workshops und Rundgängen vor Ort mit euch gemeinsam entwickeln:

Bei der Umsetzung Eurer Klimaschutzmaßnahmen unterstützen wir Euch auf vier Arten.

  1. Mit einem Monitoring messen wir den Erfolg Eurer Maßnahmen – und passen sie gegebenenfalls an.
  1. Wir unterstützen euch im Reporting Eurer Reduktionserfolge nach den Kriterien von CSRD, DNK, Taxonomie, DGNB und ESG.
  1. Mit jedem Anstieg der Lernkurve unterstützen wir euch dabei, das Klima-Management optimal in Eure größere Nachhaltigkeitsstrategie zu integrieren. 
  2. Transparenz gewinnt. Wir helfen Euch dabei, Eure Klimabilanzen, Eure Klimastrategie und Eure Erfolge gegenüber Euren Stakeholdern zu kommunizieren – und von diesen wertvolles Feedback einzuholen und zu verarbeiten.

Unsere Expertise für Net-zero

Für all Eure möglichen Klimaschutzmaßnahmen und die Aufgaben, die sich daraus ergeben, halten wir bei den Sustainable Natives jahrelange Expertise bereit. Mit unserer interdisziplinären und ganzheitlichen Beratung konnten wir schon zahlreichen Organisationen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität helfen. 

Mit Klöckner etwa haben wir eine Klimastrategie entwickelt, welche die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Stahl- und Metallhändlers bis 2050 auf Null senken soll und von der Science Based Target Initiative als wissenschaftlich fundiert anerkannt wurde. Weitere unsere Kund*innen waren Aluminiumverarbeiter, ein Fleischimporteur, ein Rundfunk oder ein Tagebaubetrieb. 

Seid auch Ihr dabei auf dem Weg zu Net-Zero?

Angebote

Zu den Angeboten

Einführung Klimamanagement

Einführung Klimamanagement im Unternehmen oder Unternehmensverbund

Wir begleiten Euch auf dem Weg zur Klimaneutralität in Eurem Unternehmen. Wir ermitteln die aktuellen Emissionen und berechnen einen möglichen Reduktionspfad bis hin zu einer vollständigen Klimaneutralität. Dafür entwickeln wir mit Euch gemeinsam effektive Maßnahmen und zeigen auf, wie Ihr diese Prozesse nachhaltig im Unternehmen implementieren könnt.
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Product-Carbon-Footprint (PCF)

Erfassung der CO2-Emissionen eines Produkts

Wenn die Weltgemeinschaft die notwendigen Klimaziele des Pariser Klimaabkommens erreichen möchte, müssen Treibhausgasemissionen umfassend eingespart werden. Für eine “dekarbonisierte Welt” müssen auch Produkte und Dienstleistungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Klima über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg bewertet werden. Dadurch gewinnt der Product-Carbon-Footprint (PCF) zunehmend an Bedeutung.
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Corporate-Carbon-Footprint (CCF)

Vergleichbarkeit und Transparenz schaffen

Der Corporate-Carbon Footprint (CCF) ist der Anfang von wirksamen Klimaschutz in Eurem Unternehmen und wird auch als Klima- bzw. CO2– oder auch Treibhausgas (THG)-Bilanz bezeichnet. Der Corporate-Carbon-Footprint zeigt genau auf, wie viele Treibhausgase Euer Unternehmen verursacht und in welchen Bereichen die meisten Emissionen entstehen. Unser Team von Klimaexpert*innen, Energieeffizienz-Expert:innen und Analyst:innen unterstützt Euch bei der Berechnung.
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Perspectives

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Stahlverarbeitung
Apr 23., 2022

1.5°-Klimastrategie Jetzt – Das Must-Do für alle Unternehmen

Wir müssen den Turnaround bei den Emissionen schaffen und jährlich massiv reduzieren. Ein Vorbild, das zeigt wie es geht, ist der Stahlhändler Klöckner & Co SE aus Duisburg mit weltweiter Tätigkeit. Klöckner ist gerade als erstes Unternehmen der Welt von der SBTi ausgezeichnet worden, die neuen, strengeren Standards und Vorgaben der SBTi an 1.5°-kompatible Klimastrategien zu erfüllen. Als sustainable natives sind wir dankbar, gemeinsam mit right.based on Science diesen Prozess bei Klöckner begleiten zu können.
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Vortrag Diskussionsrunde
Okt 17., 2018

Jetzt, hier und zusammen neu denken

Die Weltengemeinschaft und in ihr Unternehmen stehen vor enormen externen Herausforderungen: Der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen, der demographische Wandel, Konsumenten, die immer mehr und günstiger konsumieren wollen, die Digitalisierung und nicht zuletzt eine immer größer werdende Flüchtlingsbewegung durch kriegerische Auseinandersetzungen anderswo bestimmen die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und letztendlich auch unserer Wirtschaftsakteure. Die Gesellschaft für Nachhaltigkeit (GfN) bringt die Tragweite und den daraus resultierenden Handlungsbedarf in ihrem Memorandum 2017 treffend auf den Punkt: „Die Menschheit kann die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mit der heutigen Art des Wirtschaftens nicht bewältigen.
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Kaffeebohnen in Handflächen
Nov 12., 2018

Die Wege zum fairen Kaffee

Vorbei die Zeiten, in denen Siegel als Lösung aller sozialen und ökologischen Herausforderungen im Kaffeeanbau galten. Zum Glück geht es auch anders: Paul Maier sitzt in einem dieser hippen Cafés Berlin-Kreuzbergs, in denen die Kundschaft häufig englischsprachig und die Möbel minimalistisch sind, und trinkt einen Americano. Hier einfach nur „einen Kaffee“ zu bestellen sollte schwierig sein: Es gibt hier Kaffeespezialitäten mit ausgefallenen Namen und natürlich wird vor Ort geröstet. Maier arbeitet selber für das Café, Kaffeekirsche genannt, dessen größerer Laden in Berlin-Neukölln liegt. Dort verkauft er allerdings nicht nur den Kaffee, sondern röstet und verkostet auch Proben von Kaffeehändlern.
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weiter Himmel mit Vögeln
Dez 13., 2018

“Gestaltet die Transformation!”

Ein Beispiel: Die Mobilitätswende wird durch die dahinter liegenden Trends wie E-Mobilität greifbar. Dieser Trend (hier E-Mobilität) wird dann durch Standards in Wirtschaft und Gesellschaft umsetzbar. So sind Anreiz-Standards wie z.B. die finanzielle Förderung von Elektroautos, technische Standards für Ladestecker oder Ladeinfrastruktur sowie Regulierungsstandards wie Vorzugsregeln für Elektroautos in Städten konkrete Maßnahmen.
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IHR MÖCHTET MIT UNS DEN STEP-UP FÜR EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT WAGEN ODER HABT FRAGEN? SCHREIBT UNS!